§ 18 DSchG, Genehmigungsverfahren

§ 18 DSchG
Gesetz zum Schutze der Kulturdenkmäler (Denkmalschutzgesetz)
Landesrecht Hessen

Zweiter Abschnitt – Besondere Vorschriften

Titel: Gesetz zum Schutze der Kulturdenkmäler (Denkmalschutzgesetz)
Normgeber: Hessen
Redaktionelle Abkürzung: DSchG,HE
Gliederungs-Nr.: 76-4
gilt ab: 28.12.2009
Normtyp: Gesetz
gilt bis: 31.12.2016
Fundstelle: GVBl. I 1974 S. 450 vom 30.09.1974

(1) 1Der Genehmigungsantrag ist der zuständigen Behörde (§ 6) schriftlich mit allen für die Beurteilung des Vorhabens und der Bearbeitung des Antrags erforderlichen Unterlagen einzureichen. 2Im Einzelfall kann verlangt werden, dass der Genehmigungsantrag durch vorbereitende Untersuchungen am Kulturdenkmal ergänzt wird.

(1a) Über den Antrag auf Genehmigung nach Abs. 1 Satz 1 entscheidet die zuständige Behörde innerhalb einer Frist von drei Monaten. § 42a Abs. 2 Satz 2 bis 4 des Hessischen Verwaltungsverfahrensgesetzes gilt entsprechend.

(1b) Das Verfahren nach Abs. 1 Satz 1 kann über eine einheitliche Stelle nach Teil V Abschnitt 1a des Hessischen Verwaltungsverfahrensgesetzes abgewickelt werden.

(2) Soweit die besondere Eigenart eines Kulturdenkmales dies gebietet, kann die Leitung oder Ausführung von Arbeiten, die besondere Erfahrungen und Kenntnisse voraussetzen, durch denkmalfachlich geeignete Personen verlangt werden.

(3) 1Die Denkmalschutzbehörden beteiligen die Denkmalfachbehörde an ihren Entscheidungen. 2Kommt zwischen unterer Denkmalschutzbehörde und Denkmalfachbehörde kein Einvernehmen zu Stande, ist die Weisung der obersten Denkmalschutzbehörde einzuholen.

(4) 1Die Genehmigung erlischt, wenn nicht innerhalb von zwei Jahren nach ihrer Erteilung mit der Ausführung begonnen oder die Ausführung ein Jahr unterbrochen worden ist. 2Die Fristen nach Satz 1 können auf schriftlichen Antrag jeweils bis zu einem Jahr verlängert werden.

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