§ 1812 BGB, Verfügungen über Forderungen und Wertpapiere

§ 1812 BGB
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) 
Bundesrecht
Titel: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) 
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGB
Referenz: 400-2
Abschnitt: Titel 1 – Vormundschaft → Untertitel 2 – Führung der Vormundschaft
 

(1) 1Der Vormund kann über eine Forderung oder über ein anderes Recht, kraft dessen der Mündel eine Leistung verlangen kann, sowie über ein Wertpapier des Mündels nur mit Genehmigung des Gegenvormunds verfügen, sofern nicht nach den §§ 1819 bis 1822 die Genehmigung des Familiengerichts erforderlich ist. 2Das Gleiche gilt von der Eingehung der Verpflichtung zu einer solchen Verfügung.

(2) Die Genehmigung des Gegenvormunds wird durch die Genehmigung des Familiengerichts ersetzt.

(3) Ist ein Gegenvormund nicht vorhanden, so tritt an die Stelle der Genehmigung des Gegenvormunds die Genehmigung des Familiengerichts, sofern nicht die Vormundschaft von mehreren Vormündern gemeinschaftlich geführt wird.

Zu § 1812: Geändert durch G vom 17. 12. 2008 (BGBl I S. 2586).

Diese Artikel im Bereich Familie und Ehescheidung könnten Sie interessieren

Bundesverwaltungsgericht: Aufenthaltsrecht erlischt nach längerem Auslandsaufenthalt in Türkei

Bundesverwaltungsgericht: Aufenthaltsrecht erlischt nach längerem Auslandsaufenthalt in Türkei

Der Kläger war wegen Frau und Kind mehr als ein Jahr in der Türkei. Er ist türkischer Staatsangehöriger und reiste erstmalig im Juli 1988 in das Bundesgebiet zu seiner türkischen Ehefrau, die als… mehr

Bundesverfassungsgericht beschneidet Auskunftsanspruch eines Scheinvaters

Bundesverfassungsgericht beschneidet Auskunftsanspruch eines Scheinvaters

Das Bundesverfassungsgericht musste darüber entscheiden, ob die Regressansprüche eines Scheinvaters auf Rückzahlung des geleisteten Unterhalts oder die Persönlichkeitsrechte der Mutter schwerer… mehr

Scheidungskosten steuerlich absetzbar?

Scheidungskosten steuerlich absetzbar?

Scheidungskosten steuerlich absetzbar? mehr