§ 16 DSchG, Genehmigungspflichtige Maßnahmen

§ 16 DSchG
Gesetz zum Schutze der Kulturdenkmäler (Denkmalschutzgesetz)
Landesrecht Hessen

Zweiter Abschnitt – Besondere Vorschriften

Titel: Gesetz zum Schutze der Kulturdenkmäler (Denkmalschutzgesetz)
Normgeber: Hessen
Redaktionelle Abkürzung: DSchG,HE
Gliederungs-Nr.: 76-4
gilt ab: 01.12.2012
Normtyp: Gesetz
gilt bis: 31.12.2016
Fundstelle: GVBl. I 1974 S. 450 vom 30.09.1974

(1) Der Genehmigung der Denkmalschutzbehörde bedarf, wer ein Kulturdenkmal oder Teile davon

  1. 1.

    zerstören oder beseitigen,

  2. 2.

    an einen anderen Ort verbringen,

  3. 3.

    umgestalten oder instandsetzen,

  4. 4.

    mit Werbeanlagen versehen will.

(2) Der Genehmigung der Denkmalschutzbehörde bedarf ferner, wer in der Umgebung eines unbeweglichen Kulturdenkmals Anlagen errichten, verändern oder beseitigen will, wenn sich dies auf den Bestand oder das Erscheinungsbild des Kulturdenkmales auswirken kann.

(3) 1Die Genehmigung soll nur erteilt werden, wenn überwiegende Gründe des Gemeinwohls dem nicht entgegenstehen. 2Eine Maßnahme an einer Gesamtanlage (§ 2 Abs. 2 Nr. 1) ist zu genehmigen, wenn sie deren historisches Erscheinungsbild nur unerheblich oder nur vorübergehend beeinträchtigt. 3Die Behörde hat sowohl private als auch öffentliche Interessen des Klima- und Ressourcenschutzes sowie den Grad der Schutzwürdigkeit der Denkmäler in angemessener Weise zu berücksichtigen.

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