§ 1626b BGB, Besondere Wirksamkeitsvoraussetzungen der Sorgeerklärung

§ 1626b BGB
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) 
Bundesrecht

Abschnitt 2 – Verwandtschaft → Titel 5 – Elterliche Sorge

Titel: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) 
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGB
Gliederungs-Nr.: 400-2
Normtyp: Gesetz

(1) Eine Sorgeerklärung unter einer Bedingung oder einer Zeitbestimmung ist unwirksam.

(2) Die Sorgeerklärung kann schon vor der Geburt des Kindes abgegeben werden.

(3) Eine Sorgeerklärung ist unwirksam, soweit eine gerichtliche Entscheidung über die elterliche Sorge nach § 1626a Absatz 1 Nummer 3 oder § 1671 getroffen oder eine solche Entscheidung nach § 1696 Absatz 1 Satz 1 geändert wurde.

Zu § 1626b: Geändert durch G vom 16. 4. 2013 (BGBl I S. 795).

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Bundesverfassungsgericht und das Sorgerecht der Väter: Sofortige Geltendmachung des Sorgerechtes möglich

Bundesverfassungsgericht und das Sorgerecht der Väter: Sofortige Geltendmachung des Sorgerechtes möglich

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat unlängst (Beschluss vom 21. Juli 2010 - 1 BvR 420/09 -) die bisherigen gesetzlichen Regelungen zum Sorgerecht nicht verheirateter Väter für verfassungswidrig… mehr

Fachanwalt Wille informiert über: Sorgeerklärung und nichteheliches Kind

Fachanwalt Wille informiert über: Sorgeerklärung und nichteheliches Kind

Erst seit 1998 sind die Rechte des Vaters, der nicht mit der Mutters eines Kindes verheiratet ist, verbessert worden. §1626a BGB gibt die Möglichkeit, daß beide nichtverheirateten Elternteile das…

 mehr

Welchen Namen trägt das nichteheliche Kind?

Welchen Namen trägt das nichteheliche Kind?

Stellen Sie sich vor, Sie leben derzeit in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und erwarten ein gemeinsames Kind. Nun fragen Sie sich unter anderem, welchen Nachnamen das Kind haben wird und…

 mehr