§ 1381 BGB, Leistungsverweigerung wegen grober Unbilligkeit

§ 1381 BGB
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) 
Bundesrecht

Titel 6 – Eheliches Güterrecht → Untertitel 1 – Gesetzliches Güterrecht

Titel: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) 
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGB
Gliederungs-Nr.: 400-2
Normtyp: Gesetz

(1) Der Schuldner kann die Erfüllung der Ausgleichsforderung verweigern, soweit der Ausgleich des Zugewinns nach den Umständen des Falles grob unbillig wäre.

(2) Grobe Unbilligkeit kann insbesondere dann vorliegen, wenn der Ehegatte, der den geringeren Zugewinn erzielt hat, längere Zeit hindurch die wirtschaftlichen Verpflichtungen, die sich aus dem ehelichen Verhältnis ergeben, schuldhaft nicht erfüllt hat.

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Glück im Spiel, Pech bei der Scheidung

Glück im Spiel, Pech bei der Scheidung

Fragen zum Zugewinnausgleich mehr

Risiken einer langen Trennungszeit

Risiken einer langen Trennungszeit

Es geht um die wirtschaftlichen Risiken einer langen Trennungszeit für den zugewinnausgleichspflichtigen Ehegatten, der keinen Scheidungsantrag eingereicht hat. mehr

Zugewinnausgleich: Vermögensminderung nach Zustellung des Scheidungsantrags

Zugewinnausgleich: Vermögensminderung nach Zustellung des Scheidungsantrags

Entscheidend für die Berechnung des Zugewinnausgleichs ist das Endvermögen bei Rechtshängigkeit des Scheidungsantrages. Vermindert sich dieses - z.B. durch Verluste von Wertpapieren - bleibt die… mehr