§ 121a BewG, Sondervorschrift für die Anwendung der Einheitswerte 1964

§ 121a BewG
Bewertungsgesetz (BewG)
Bundesrecht

Zweiter Teil – Besondere Bewertungsvorschriften → Zweiter Abschnitt – Sondervorschriften und Ermächtigungen

Titel: Bewertungsgesetz (BewG)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BewG
Gliederungs-Nr.: 610-7
Normtyp: Gesetz

Während der Geltungsdauer der auf den Wertverhältnissen am 1. Januar 1964 beruhenden Einheitswerte des Grundbesitzes sind Grundstücke (§ 70) und Betriebsgrundstücke im Sinne des § 99 Abs. 1 Nr. 1 für die Gewerbesteuer mit 140 Prozent des Einheitswerts anzusetzen.

(1) Red. Anm.:

Nach Artikel 18 Nummer 10 des Gesetzes vom 13. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2878) sollen in § 121 die Wörter "vom Hundert" durch das Wort "Prozent" ersetzt werden. Diese Änderung ist in § 121 nicht durchführbar. Sie wurde stattdessen in § 121a durchgeführt.

Zu § 121a: Neugefasst durch G vom 20. 12. 1996 (BGBl I S. 2049).

Diese Artikel im Bereich Steuern und Steuerstrafrecht könnten Sie interessieren

Versteuert wird wie im Gesellschaftervertrag festgelegt - ob fair oder nicht!

Versteuert wird wie im Gesellschaftervertrag festgelegt - ob fair oder nicht!

Im Gesellschaftervertrag sind die Gewinnausschüttungen klar geregelt: mehr

Aufbewahrungspflichten für Praxis-Unterlagen

Aufbewahrungspflichten für Praxis-Unterlagen

Wer ein Unternehmen führt, der braucht auch einen großen Lagerraum - allein schon um die Mengen an Unterlagen abzulegen, für die es eine gesetzlich festgelegte Aufbewahrungspflicht gibt. mehr

Finanzämter zunehmend sensibel: Umsatzsteuer für IGeL und Gutachten

Finanzämter zunehmend sensibel: Umsatzsteuer für IGeL und Gutachten

Ganz klare Sache, Ärzte sind umsatzsteuerbefreit - allerdings gilt das nur für kassenärztlich und in medizinischer Notwendigkeit abrechenbare Dienstleistungen. mehr