§ 11 VersStG 1996, Ermächtigungen

§ 11 VersStG 1996
Versicherungsteuergesetz 1996 (VersStG 1996)
Bundesrecht
Titel: Versicherungsteuergesetz 1996 (VersStG 1996)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: VersStG 1996
Gliederungs-Nr.: 611-15
Normtyp: Gesetz

(1) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, ohne Zustimmung des Bundesrates Rechtsverordnungen zu erlassen über:

  1. 1.

    die nähere Bestimmung der in diesem Gesetz verwendeten Begriffe,

  2. 2.

    die Abgrenzung der Steuerpflicht sowie den Umfang der Ausnahmen von der Besteuerung und der Steuerermäßigungen, soweit dies zur Wahrung der Gleichmäßigkeit der Besteuerung und zur Beseitigung von Unbilligkeiten in Härtefällen erforderlich ist,

  3. 3.

    den Umfang der Besteuerungsgrundlage,

  4. 4.

    (weggefallen)

  5. 5.

    (weggefallen)

  6. 6.

    die Steuerberechnung bei Einrechnung der Steuer in das Versicherungsentgelt,

  7. 7.

    die Steuerberechnung nach der Versicherungsleistung,

  8. 8.

    die Festsetzung der Steuer in besonderen Fällen in Pauschbeträgen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Feststellung der Steuerbeträge mit Schwierigkeiten und Kosten verbunden wäre, die zur Höhe der Steuer in keinem angemessenen Verhältnis stehen würden,

  9. 9.

    die Erstattung der Steuer.

(2) Das Bundesministerium der Finanzen kann dieses Gesetz und die auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen in der jeweils geltenden Fassung mit neuem Datum und unter neuer Überschrift im Bundesgesetzblatt bekannt machen.

Zu § 11: Geändert durch G vom 10. 8. 2009 (BGBl I S. 2702) und 8. 12. 2010 (BGBl I S. 1768).

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