§ 11 APOaVD, Praktische Ausbildung

§ 11 APOaVD
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Landesrecht Sachsen
Titel: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVD)
Normgeber: Sachsen

Amtliche Abkürzung: APOaVD
Referenz: 305-5

Abschnitt: Zweiter Teil – Vorbereitungsdienst
 

(1) (1)

In der praktischen Ausbildung wird der Anwärter in den Ausbildungsanstalten umfassend mit den Aufgaben des allgemeinen Vollzugsdienstes vertraut gemacht. Insbesondere betrifft das die Mitwirkung an der Behandlung der Gefangenen sowie die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung der Justizvollzugsanstalt. Weiter ist ihm ein Überblick über andere Arbeitsbereiche der Justizvollzugsanstalten zu ermöglichen.

(2) Durch die Einbeziehung in praktische Arbeiten soll der Anwärter lernen, die Vorschriften sach- und situationsgerecht anzuwenden.

(3) Bei der praktischen Ausbildung soll der Anwärter zur selbstständigen Aufgabenerfüllung geführt werden. Die Urteilsfähigkeit des Anwärters ist zu entwickeln.

(4) Während dieses Ausbildungsabschnittes finden praxisbegleitende Lehrveranstaltungen statt.

(5) Der Anwärter hat Klausur- und Hausarbeiten anzufertigen. Der Umfang wird durch den Rahmenstoffplan und die Ausbildungsrichtlinien bestimmt.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. September 2007 durch § 40 Abs. 2 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)
(2)
(2) Red. Anm.:
Zur weiteren Anwendung s. § 39 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2007 (SächsGVBl. S. 592)

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