§ 114 BRAO, Anwaltsgerichtliche Maßnahmen

§ 114 BRAO
Bundesrechtsanwaltsordnung 
Bundesrecht

Sechster Teil – Die anwaltsgerichtliche Ahndung von Pflichtverletzungen

Titel: Bundesrechtsanwaltsordnung 
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: BRAO
Gliederungs-Nr.: 303-8
Normtyp: Gesetz

(1) Anwaltsgerichtliche Maßnahmen sind

  1. 1.
    Warnung,
  2. 2.
    Verweis,
  3. 3.
    Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro,
  4. 4.
    Verbot, auf bestimmten Rechtsgebieten als Vertreter und Beistand für die Dauer von einem Jahr bis zu fünf Jahren tätig zu werden,
  5. 5.
    Ausschließung aus der Rechtsanwaltschaft.

(2) Die anwaltsgerichtlichen Maßnahmen des Verweises und der Geldbuße können nebeneinander verhängt werden.

Zu § 114: Neugefasst durch G vom 13. 1. 1969 (BGBl I S. 25), geändert durch G vom 20. 8. 1975 (BGBl I S. 2258), 18. 8. 1976 (BGBl I S. 2181), 13. 12. 1989 (BGBl I S. 2135), 2. 9. 1994 (BGBl I S. 2278) und 13. 12. 2001 (BGBl I S. 3574).

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