Meister für Schutz und Sicherheit

Rechtswörterbuch

 Normen 

SchuSiMstrPrüfV

 Information 

Weiterbildungsberuf.

Die Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Schutz und Sicherheit ist im April 2003 in Kraft getreten. Grundlage der Weiterbildung war bis dahin die Verordnung über die Prüfung Werkschutzmeister/Werkschutzmeisterin. Sie ist zum 04.04.2003 außer Kraft getreten.

Ziel der Prüfung ist gemäß § 1 SchuSiMstrPrüfV der Nachweis von Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen zur Ausübung der Tätigkeit als Meister für Schutz und Sicherheit. Durch die Prüfung soll festgestellt werden, dass der Prüfling u.a. folgende Aufgaben wahrnehmen kann:

  • Planung und Organisation von Sicherheits- und Ordnungsaufgaben unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher, personeller und sozialer Rahmenbedingungen.

  • Durchführung von Sicherheitsanalysen und Entwicklung von Sicherheitskonzepten.

  • Führung und Förderung von Mitarbeitern.

  • Überwachung von Schutz- und Sicherheitseinrichtungen.

  • Steuerung der Arbeitsabläufe.

  • Sicherstellung qualitätssichernder Maßnahmen.

Gemäß § 3 SchuSiMstrPrüfV können Personen bei Erfüllung einer der folgenden Voraussetzungen zur Prüfung zugelassen werden:

  • Ein Abschluss als Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder ein Abschluss in einem anderen anerkannten sicherheitsrelevanten Ausbildungsberuf und eine anschließende einjährige Berufspraxis.

  • Ein Abschluss in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und eine anschließende zweijährige Berufspraxis.

  • Eine mindestens fünfjährige Berufspraxis.

  • Ein Abschluss als Geprüfte Werkschutzfachkraft.

Die Prüfung umfasst die Inhalte:

  • Grundlegende Qualifikationen (Rechtsbewusstes Handeln, Betriebswirtschaftliches Handeln, Zusammenarbeit im Betrieb).

  • Handlungsspezifische Qualifikationen (Schutz und Sicherheitstechnik, Organisation, Führung und Personal).

 Siehe auch 

Stober/Olschok: Handbuch des Sicherheitsgewerberechts; 1. Auflage 2004