Investitionszulagen

Rechtswörterbuch

 Normen 

Investitionszulagengesetz 2010

Investitionszulagengesetz 2007

Investitionszulagengesetz 2005

Investitionszulagengesetz 1999

 Information 

1. Investitionsförderungen

Investitionszulagen sind staatliche Prämien zur Förderung der Investitionen von Unternehmen in den neuen Bundesländern und Berlin.

Mit dem Investitionszulagengesetz 2010 wird für Investitionen seit Januar 2010 eine Investitionsförderung bis 2013 gewährleistet. Die Förderung wird in den kommenden Jahren schrittweise abgesenkt mit dem Ziel, die Investitionszulage langfristig planmäßig auslaufen zu lassen.

Der Anwendungsbereich des Gesetzes umfasst Erstinvestitionen (gesetzliche Definition in § 2 Abs. 3 InvZulG) in der Form der Anschaffung und die Herstellung von neuen abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern in den neuen Bundesländern und Berlin.

Die Förderung erstreckt sich auf:

Die allgemeine Förderung wird in folgender Höhe gewährleistet:

  • Normalsatz in Höhe von 12,5 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten

  • Bei Betriebsstätten in Randgebieten erhöht sich die Förderung auf 15 %

Welche Gebiete in den jeweiligen Bundesländern als Randgebiete anzusehen sind, ergibt sich aus der Anlage 1 des Investitionszulagengesetzes.

 Siehe auch 

Heß/Martin: Investitionszulagengesetz; Kommentar; 1. Auflage 2009

Krauß: Das Investitionszulagengesetz - Grundwissen für die notarielle Praxis; Berliner Notar-Zeitung - NotBZ 2003, 165

Ludoph: Investitionszulagengesetz 2007; Neue Wirtschaft-Briefe - NWB 2006, 4321

Ludoph: Investitionszulagengesetz 2005; Neue Wirtschaft-Briefe - NWB 2004, 1221