Immobilienkaufmann

Rechtswörterbuch

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ImmobKfmAusbV

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Immobilienkaufleute sind in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft tätig. Zu ihren Aufgaben gehören u.a.

  • die Erstellung von Immobilien (als Bauträger)

  • die Vermittlung von Grundstücken/Gebäuden zum Kauf, zur Miete oder Pacht

  • die Verwaltung von Immobilien und Grundstücken

  • die Verwaltung von Wohnungseigentum/Immobilien

  • die Erstellung von Gutachten bei der Bewertung von Gebäuden/Grundstücken

  • die Finanzierung von Immobilien

  • die Durchführung des technischen, kaufmännischen oder verwaltenden Facility Managements

Rechtsgrundlage der Ausbildung ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Immobilienkaufmann/zur Immobilienkauffrau.

Die Ausbildungsinhalte sind in die folgenden Bereiche gegliedert:

  • der Ausbildungsbetrieb (Rechtsform, Personalwirtschaft etc.)

  • Arbeitsorganisation, Information und Kommunikation (Fremdsprachen, Teamarbeit etc.)

  • kaufmännische Steuerung und Kontrolle (Rechnungswesen, Controlling, Steuern)

  • Marktorientierung und Immobilienbewirtschaftung

  • Erwerb, Veräußerung und Vermittlung von Immobilien

  • Begleitung von Bauvorhaben

Die Ausbildung ist unterteilt in

  • gemeinsame Qualifikationseinheiten

    sowie

  • zwei im Ausbildungsvertrag festgelegte Wahlqualifikationseinheiten.

Die zwei Wahlqualifikationseinheiten können aus den folgenden fünf Wahlqualifikationseinheiten gewählt werden:

  • Maklergeschäfte

  • Steuerung und Kontrolle im Unternehmen

  • Gebäudemanagement

  • Bauprojektemanagement

  • Wohnungseigentumsverwaltung

Die Ausbildung dauert drei Jahre. In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres wird eine Zwischenprüfung durchgeführt. Fächer der Abschlussprüfung sind:

  • Immobilienwirtschaft

  • Kaufmännische Steuerung

  • Wirtschafts- und Sozialkunde

  • Kundengespräch, Teambesprechungen