Festsetzung der Rechtsanwaltsvergütung

Rechtswörterbuch

 Normen 

§ 11 RVG

 Information 

Verfahren zur Festsetzung der Rechtsanwaltsvergütung ohne vorherige Honorarklage.

Der Rechtsanwalt kann die als Prozessbevollmächtigter, Beistand, Unterbevollmächtigter oder Verkehrsanwalt entstandene Vergütung durch das Gericht des ersten Rechtszuges festsetzen lassen. Zuständig ist der Rechtspfleger.

Der Antrag kann mit Fälligkeit der Vergütung gestellt werden.

Der Beschluss erwächst in Rechtskraft und ist vollstreckbar.

Eine andere Möglichkeit ist die Einschaltung der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft.

 Siehe auch 

OVG Hamburg 19.01.2009 - 5 So 212/08 (Rechtsanwaltszwang für Beschwerde gegen Festsetzung)

Bischof/Jungbauer/Bräuer u.a.: RVG-Kommentar; 7. Auflage 2016

Gruber: Die Festsetzung der Vergütung gegen den Mandanten; Der Steuerberater - StB 1999, 148