BVerwG, 27.04.2011 - BVerwG 8 B 56.10 - Bei falscher Bestimmung des Klageziels durch das Gericht ist das darauf beruhende Urteil nur mit Rechtsmitteln angreifbar; Die Unternehmensbeteiligung einer vom Berechtigten allein gehaltenen Gesellschaft stellt keine unmittelbare Beteiligung des Berechtigten am Unternehmen selbst dar

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 27.04.2011, Az.: BVerwG 8 B 56.10
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 27.04.2011
Referenz: JurionRS 2011, 16331
Aktenzeichen: BVerwG 8 B 56.10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

VG Dresden - 09.09.2008 - AZ: VG 1 K 710/05

In der Verwaltungsstreitsache
hat der 8. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 27. April 2011
durch
die Richterinnen am Bundesverwaltungsgericht Dr. von Heimburg, Dr. Hauser und Dr. Held-Daab
beschlossen:

Tenor:

Auf die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem aufgrund mündlicher Verhandlung vom 9. September 2008 ergangenen Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden wird dieses Urteil aufgehoben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das Verwaltungsgericht zurückverwiesen. Die Nichtzulassungsbeschwerde der Beklagten wird zurückgewiesen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren und für das erstinstanzliche Verfahren - insoweit in Abänderung des Beschlusses des Verwaltungsgerichts Dresden vom 29. September 2008 - auf jeweils 132 705,98 € festgesetzt.

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