BVerwG, 26.07.2011 - 4 BN 9/11 - Möglichkeit der Einordnung eines Einzelhandelsbetriebs mit einer Fläche von höchstens 400 qm (sog. Nachbarschaftsladen) als ein festsetzungsfähiger Anlagentyp i.S.d. § 1 Abs. 9 BauNVO; Einordnung des Schutz zentraler Versorgungsbereiche als auch des Schutzes einer wohnstandortnahen Grundversorgung als besondere städtebauliche Grund i.S.d. § 1 Abs. 9 BauNVO

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 26.07.2011, Az.: 4 BN 9/11
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 26.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 21844
Aktenzeichen: 4 BN 9/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

VGH Hessen - 16.12.2010 - AZ: 4 C 1272/10.N

Fundstellen:

BauR 2012, 205-206

BBB 2011, 61

ZfBR 2011, 683-684

Redaktioneller Leitsatz:

Auch ein Einzelhandelsbetrieb mit einer Fläche von höchstens 400 qm kann ein festsetzungsfähiger Anlagentyp i.S.d. § 1 Abs. 9 BauNVO sein.

In der Normenkontrollsache
hat der 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 26. Juli 2011
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Rubel und
die Richterinnen am Bundesverwaltungsgericht Dr. Philipp und Dr. Bumke
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Antragstellerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 16. Dezember 2010 wird zurückgewiesen.

Die Antragstellerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 20 000 € festgesetzt.

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