BVerwG, 22.07.2010 - BVerwG 10 B 20.10 - Ausreichende Darlegung der Änderung eines Bescheids im Wesen und die damit einhergehende Beeinträchtigung der Rechtsverteidigung als Voraussetzung eines Beschwerdevorbringens; Anwendung des Maßstabs der beachtlichen Wahrscheinlichkeit im Hinblick auf ein Prognosemaßstab bzgl. Abschiebungsverbote; Anforderungen an die Darlegung eines Verstoßes gegen den Amtsermittlungsgrundsatz

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 22.07.2010, Az.: BVerwG 10 B 20.10
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 22.07.2010
Referenz: JurionRS 2010, 21162
Aktenzeichen: BVerwG 10 B 20.10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Nordrhein-Westfalen - 13.04.2010 - AZ: OVG 18 A 3514/07.A

In der Verwaltungsstreitsache
hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 22. Juli 2010
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Mallmann,
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Dörig und
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Fricke
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 13. April 2010 wird verworfen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

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