BVerwG, 21.09.2010 - BVerwG 7 A 7.10 - Anspruch auf umfassende gerichtliche Überprüfung eines Planfeststellungsbeschlusses aufgrund seiner enteignungsähnlichen Vorwirkung; Vorliegen einer Planrechtfertigung im Falle des Neubaus einer Hochspannungsleitung; Beanspruchung von Nachbarschutz gegenüber einem planfestgestellten Vorhaben nach dem Bundesimmisionsschutzgesetz (BImSchG); Beachtung der Grenzwertempfehlung der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen; Verfassungsmäßigkeit der durch Hochfrequenzanlagen entstehenden Belastungen; Geminderte Schutzwürdigkeit eines Grundstücks bei Erbauung eines Wohnhauses erst nach Errichtung einer Hochspannungsleitung

Bundesverwaltungsgericht
v. 21.09.2010, Az.: BVerwG 7 A 7.10
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Gerichtsbescheid
Datum: 21.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 27113
Aktenzeichen: BVerwG 7 A 7.10
 

In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 21. September 2010
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Sailer,
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Krauß und Guttenberger,
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Schipper und
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Brandt
beschlossen:

Tenor:

Die Klage wird abgewiesen.

Die Kläger zu 1 und 2, diese als Gesamtschuldner, sowie der Kläger zu 3 tragen die Kosten des Verfahrens einschließlich der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen je zur Hälfte.

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