BVerwG, 19.01.2010 - BVerwG 8 B 124.09 - Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand bei schuldhafter Versäumung einer gesetzlichen Frist

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 19.01.2010, Az.: BVerwG 8 B 124.09
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 19.01.2010
Referenz: JurionRS 2010, 10452
Aktenzeichen: BVerwG 8 B 124.09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

VG Dresden - AZ: 7 K 1787/08

Redaktioneller Leitsatz:

Ein Rechtsanwalt muss wissen, dass es sich bei der Frist des § 133 Abs. 3 S. 1 VwGO um eine gesetzliche Frist handelt, die nicht verlängert werden kann.

In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 8. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 19. Januar 2010
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Gödel und
die Richterinnen am Bundesverwaltungsgericht Dr. von Heimburg und Dr. Held-Daab
beschlossen:

Tenor:

Der Antrag des Klägers auf Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand wird abgelehnt.

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 11. August 2009 ergangenen Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden wird verworfen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens mit Ausnahme der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen, die diese selbst trägt.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 100 000 EUR festgesetzt.

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