BVerwG, 15.12.2010 - BVerwG 2 B 11.10 - Zulässigkeit der Entbindung eines durch die Entscheidung eines Kabinetts bestellten Referatsleiters und vom Ministerpräsidenten zum Ministerialrat ernannten Beamten durch einen Dienstherr ohne Rechtsgrundlage

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 15.12.2010, Az.: BVerwG 2 B 11.10
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 15.12.2010
Referenz: JurionRS 2010, 30887
Aktenzeichen: BVerwG 2 B 11.10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Sachsen-Anhalt - 30.09.2009 - AZ: 1 L 41/09

Rechtsgrundlage:

§ 33 Abs. 2 GG

Redaktioneller Leitsatz:

Bei einer mehrfachen, die Entscheidung des Gerichts jeweils selbstständig tragenden Begründung bedarf es zur Zulässigkeit der Beschwerde in Bezug auf jede dieser Begründungen der Geltendmachung und des Vorliegens eines Zulassungsgrundes.

In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 15. Dezember 2010
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Herbert,
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Thomsen und
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Hartung
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt vom 30. November 2009 wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens mit Ausnahme der Kosten des Beigeladenen, die dieser selbst trägt.

Der Wert des Streitgegenstands wird für das Beschwerdeverfahren auf 5 000 € festgesetzt.

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