BVerwG, 13.09.2010 - BVerwG 10 B 23.10 - Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtsfrage im Zusammenhang mit der Zuerkennung einer Flüchtlingseigenschaft bei einem acht Jahre andauernden Asylverfahren

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 13.09.2010, Az.: BVerwG 10 B 23.10
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 13.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 23795
Aktenzeichen: BVerwG 10 B 23.10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Niedersachsen - 20.05.2010 - AZ: OVG 1 LB 322/07

Redaktioneller Leitsatz:

  1. 1.

    Mit einer Rechtsfrage, die nicht entscheidungserheblich ist, kann eine grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO nicht begründet werden.

  2. 2.

    Hinsichtlich der seine Vorverfolgung begründenden persönlichen Erlebnisse muss der Asylsuchende eine in sich stimmige Schilderung geben, die frei von Unklarheiten und Ungereimtheiten ist. Danach kann ein Vorbringen als unglaubhaft beurteilt werden, wenn es Widersprüche enthält, die nicht überzeugend aufgelöst sind.

In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 13. September 2010
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Mallmann,
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Kraft und
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Fricke
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 20. Mai 2010 wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

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