BVerwG, 13.04.2011 - BVerwG 9 C 2.10 - Im Rahmen der Anordnung des vereinfachten Flurbereinigungsverfahrens ist eine vorrangige Privatnützigkeit erforderlich; Vorrangige Privatnützigkeit als Voraussetzung der Anordnung des vereinfachten Flurbereinigungsverfahrens; Wahlrecht des Revisionsführers zwischen Einlegung des eigentlich zulässigen und dem der ergangenen Entscheidung entsprechenden Rechtsmittels bei Divergenz von Tenor und Protokoll; Privatnützigkeit eines Flurbereinigungsverfahrens bei gleichzeitiger Ermöglichung von Maßnahmen der Landschaftspflege und Landbeschaffung

Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 13.04.2011, Az.: BVerwG 9 C 2.10
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 13.04.2011
Referenz: JurionRS 2011, 18926
Aktenzeichen: BVerwG 9 C 2.10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Thüringen - 20.10.2009 - AZ: 7 F 762/07

In der Verwaltungsstreitsache
hat der 9. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
auf die mündliche Verhandlung vom 13. April 2011
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Storost und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Nolte, Domgörgen,
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Buchberger und
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Korbmacher
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Thüringer Oberverwaltungsgerichts vom 20. Oktober 2009 wird zurückgewiesen.

Der Beklagte trägt die Kosten des Revisionsverfahrens.

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