BVerwG, 12.01.2012 - BVerwG 9 A 12.10 - Präklusion mit dem Vorbringen über die unterbliebene Erfassung von Flächen des Lebensraumtyps 91E0* im Einwirkungsbereich des Vorhabens

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 12.01.2012, Az.: BVerwG 9 A 12.10
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 12.01.2012
Referenz: JurionRS 2012, 10185
Aktenzeichen: BVerwG 9 A 12.10
 

Redaktioneller Leitsatz:

Aufgabe der Naturschutzvereinigungen ist es, sich im Rahmen ihrer Beteiligung am Planfeststellungsverfahren naturschutzfachlich fundiert mit den ausgelegten Planunterlagen auseinanderzusetzen und auf Gefährdungen für Naturgüter hinzuweisen. Versäumen sie, ihre fachlichen Bedenken rechtzeitig geltend zu machen, so greift die Präklusion unabhängig davon, ob sie die rechtliche Relevanz dieser Bedenken richtig eingeschätzt haben.

In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 9. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 12. Januar 2012
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Bier sowie
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Nolte und Dr. Christ

beschlossen:

Tenor:

Die Anhörungsrüge des Klägers gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. Juli 2011 - BVerwG 9 A 12.10 - wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Anhörungsverfahrens.

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