BVerwG, 10.11.2011 - BVerwG 5 B 29.11 - Klärungsbedürftigkeit einer Rechtsfrage im Zusammenhang mit Bestimmung des Zeitrahmens einer Fördermaßnahme gemäß § 2 Abs. 3 S. 1 Ziff. 2 Buchst. b AFBG; Fördermaßnahmen im Zusammenhang mit der Fortbildung zum Fachberater für Finanzdienstleistungen

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 10.11.2011, Az.: BVerwG 5 B 29.11
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 10.11.2011
Referenz: JurionRS 2011, 29128
Aktenzeichen: BVerwG 5 B 29.11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Rheinland-Pfalz - 17.02.2011 - AZ: 7 A 11217/10.OVG

Redaktioneller Leitsatz:

Für die Berechnung des maximalen Zeitrahmens nach § 2 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 Buchst. b AFBG ist eine Bruttobetrachtung zu Grunde zu legen. Das bedeutet, dass sich die 48 Kalendermonate, innerhalb derer die Fortbildungsmaßnahme nach § 2 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 Buchst. b AFGB abgeschlossen werden muss, auf den gesamten Zeitraum von Beginn der Maßnahme bis zu deren Abschluss bezieht. Dies umschließt notwendig auch die zwischen den einzelnen Fortbildungsabschnitten gelegenen unterrichtsfreien Zeiten.

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts

am 10. November 2011

durch die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Stengelhofen und

die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Störmer und Dr. Häußler

beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 17. Februar 2011 wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des gerichtskostenfreien Beschwerdeverfahrens.

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