BVerwG, 10.08.2011 - BVerwG 10 B 6.11 - Vereinbarkeit des Nichtnachkommens des Berufungsgerichts auf Antrag zur Vernehmung des Bruders eines Antragstellers im Kongo i.R.d Asylfolgeverfahrens mit dem Anspruch auf rechliches Gehör

Bundesverwaltungsgericht
v. 10.08.2011, Az.: BVerwG 10 B 6.11
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Entscheidung
Datum: 10.08.2011
Referenz: JurionRS 2011, 22055
Aktenzeichen: BVerwG 10 B 6.11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Nordrhein-Westfalen - 01.12.2010 - AZ: 4 A 482/07.A

Rechtsgrundlage:

§ 86 Abs. 1 VwGO

Redaktioneller Leitsatz:

Hat das Berufungsgericht die Beweisanträge einer Partei aus mehreren jeweils selbstständig tragenden Gründen abgelehnt, ist eine Gehörsrüge nur dann ordnungsgemäß erhoben, wenn die Beschwerde substantiiert darlegt, dass alle Ablehnungsgründe vom Prozessrecht nicht gedeckt sind.

In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 10. August 2011
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Berlit,
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Richter und
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Fricke
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 1. Dezember 2010 wird verworfen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

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