BVerwG, 10.03.2011 - BVerwG 2 B 37.10 - Anerkennung eines Auffahrunfalls als Dienstunfall durch die Unfallkasse Post und Telekom bei Vorliegen einer Vorschädigung der Halswirbelsäule durch einen zuvor erlittenen privaten Autounfall; Bestimmung nach pflichtgemäßen Ermessen der Art und Anzahl der einzuholenden Sachverständigengutachten durch das Tatsachengericht; Konkretisierung eines schriftsätzlich angekündigten Berufungsantrags nach Ablauf der Berufungsbegründungsfrist sowie die Möglichkeit einer nachträglichen Heilung

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 10.03.2011, Az.: BVerwG 2 B 37.10
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 10.03.2011
Referenz: JurionRS 2011, 12909
Aktenzeichen: BVerwG 2 B 37.10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Nordrhein-Westfalen - 19.02.2010 - AZ: OVG 1 A 15/08

In der Verwaltungsstreitsache
hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 10. März 2011
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Herbert und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Heitz und Dr. Fleuß
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 19. Februar 2010 wird zurückgewiesen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 5 000 € festgesetzt.

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