BVerwG, 08.12.2011 - BVerwG 4 BN 34.11 - Antragsbefugnis eines Eigentümers eines außerhalb des durch einen Bebauungsplan geänderten Teils des Plangebiets liegenden Grundstücks als klärungsbedürftige Rechtsfrage

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 08.12.2011, Az.: BVerwG 4 BN 34.11
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 08.12.2011
Referenz: JurionRS 2011, 31853
Aktenzeichen: BVerwG 4 BN 34.11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

VGH Baden-Württemberg - 06.07.2011 - AZ: 3 S 551/09

Redaktioneller Leitsatz:

Ein geänderter Bebauungsplan oder dessen Anwendung kann den Eigentümer eines im Umlegungsgebiet gelegenen Grundstücks allenfalls dann im Sinne des § 47 Abs. 2 S. 1 VwGO in seinen Rechten verletzen, wenn sich infolge der Planänderung die Verteilungsmasse verringert, nicht aber, wenn die Verteilungsmasse gleich bleibt oder zunimmt.

In der Normenkontrollsache

hat der 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichts

am 8. Dezember 2011

durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Rubel und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Gatz und Petz

beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Antragstellerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 6. Juli 2011 wird zurückgewiesen.

Die Antragstellerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 10 000 € festgesetzt.

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