BVerwG, 07.11.2011 - BVerwG 2 B 91.11 - Entgegenstehen der Übernahme eines Lehrers in ein Beamtenverhältnis aufgrund der Höchstaltersgrenze von 40 Jahren gem. § 6 Abs. 1 und § 52 Abs. 1 LVO NRW n.F.

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 07.11.2011, Az.: BVerwG 2 B 91.11
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.11.2011
Referenz: JurionRS 2011, 28270
Aktenzeichen: BVerwG 2 B 91.11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Nordrhein-Westfalen - 11.04.2011 - AZ: 6 A 57/11

Rechtsgrundlagen:

§ 6 Abs. 1 LVO NRW n.F.

§ 52 Abs. 1 LVO NRW n.F.

§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO

Fundstelle:

SchuR 2012, 68

Redaktioneller Leitsatz:

Die Höchstaltersgrenze von 40 Jahren für den Lehrerberuf gem. § 6 Abs. 1 und § 52 Abs. 1 LVO NRW n.F. ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Der mit ihr verfolgte Zweck, ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeitsleistung und Versorgungsansprüchen sicherzustellen und dem Interesse des Dienstherrn an ausgewogenen Altersstrukturen zu entsprechen, bringt die beiden gegenläufigen Verfassungsgrundsätze des Leistungsgrundsatzes sowie des Lebenszeitprinzips in einen angemessenen Ausgleich. Die Verhältnismäßigkeit des normierten Höchstalters ist durch mehrere dem Gesetzesvorbehalt entsprechende Ausnahmemöglichkeiten gesichert.

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts

am 7. November 2011

durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Herbert

und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Maidowski und Dr. Hartung

beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 11. April 2011 wird zurückgewiesen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes für das Beschwerdeverfahren wird auf die Wertstufe bis 30 000 € festgesetzt.

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