BVerwG, 07.10.2009 - BVerwG 9 B 83.09 - Mangelnde Rechtskenntnis als unverschuldetes Hindernis i.R.e. Gewährung einer Einsetzung in den vorherigen Stand

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 07.10.2009, Az.: BVerwG 9 B 83.09
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.10.2009
Referenz: JurionRS 2009, 23470
Aktenzeichen: BVerwG 9 B 83.09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

VGH Bayern - 20.04.2009 - AZ: 13 A 08.1394

Fundstellen:

DÖV 2010, 152

DVBl 2009, 1529

NVwZ-RR 2010, 36-37

ZKF 2010, 163

Amtlicher Leitsatz:

Mangelnde Rechtskenntnis stellt in aller Regel kein unverschuldetes Hindernis i.S.d. § 60 Abs. 1 VwGO dar; ein juristisch nicht vorgebildeter Bürger muss bei ihm nicht geläufigen Rechtsfragen grundsätzlich juristischen Rat einholen (wie Beschluss vom 13. Januar 1989 - BVerwG 4 CB 24.88 - Buchholz 310 § 120 VwGO Nr. 6).

In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 9. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 7. Oktober 2009
durch
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Nolte, Dr. Christ und Prof. Dr. Korbmacher
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - Flurbereinigungsgericht - vom 20. April 2009 wird verworfen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 2 566 EUR festgesetzt.

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