BVerwG, 04.08.2011 - BVerwG 9 B 33/11 - Grundsätzliche Bedeutung von Fragen im Zusammenhang mit einer hinreichenden Substantiierung von präklusionshindernden Einwendungen Privater zu den Anforderungen des europäischen Naturschutzrechts

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 04.08.2011, Az.: BVerwG 9 B 33/11
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 04.08.2011
Referenz: JurionRS 2011, 21832
Aktenzeichen: BVerwG 9 B 33/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Niedersachsen - 19.01.2011 - AZ: 7 KS 161/08

Redaktioneller Leitsatz:

Bei einer ausführlichen Behandlung des Naturschutzes in ausgelegten Unterlagen müssen die Einwendungen Privater so konkret sein, dass sich die Planfeststellungsbehörde veranlasst sieht, vertieft in die Prüfung des Vorhabens in Bezug auf bestimmte Tier- und Pflanzenarten einzutreten.

In der Verwaltungsstreitsache
hat der 9. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 4. August 2011
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Storost und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Nolte und Dr. Christ
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 19. Januar 2011 wird zurückgewiesen.

Die Kläger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu je einem Viertel.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 60 000 € festgesetzt.

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