BVerfG, 29.09.2011 - 1 BvR 2377/11 - Verfassungsbeschwerde gegen die Anordnung des Landgerichtspräsidenten in Frankfurt/M. zur bloßen verpixelten Abbildung von Angeklagten und Zeugen in Presserzeugnissen

Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 29.09.2011, Az.: 1 BvR 2377/11
Gericht: BVerfG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 29.09.2011
Referenz: JurionRS 2011, 26860
Aktenzeichen: 1 BvR 2377/11
 

In dem Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerde

der A... AG,
vertreten durch den Vorstand D..., K..., L... und W...

- Bevollmächtigte:

Rechtsanwälte Raue LLP,

Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin -

gegen

die Anordnung des Präsidenten des Landgerichts Frankfurt am Main vom 15. August 2011 (Nr.: 190/11)

und

Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch

den Vizepräsidenten Kirchhof
und die Richter Eichberger,
Masing

gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 29. September 2011 einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Damit erledigt sich zugleich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung.

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