BVerfG, 22.09.2009 - 2 BvR 2136/09 - Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde gegen das Zustimmungsgesetz zum Vertrag von Lissabon und die vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Begleitgesetze; Unzulässigkeit der Verfassungsbeschwerde mangels ausreichender Begründung einer Verletzung des grundrechtsgleichen Rechts aus Art. 38 Abs. 1 und Abs. 2 GG

Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 22.09.2009, Az.: 2 BvR 2136/09
Gericht: BVerfG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 22.09.2009
Referenz: JurionRS 2009, 22011
Aktenzeichen: 2 BvR 2136/09
 

Fundstellen:

EuGRZ 2009, 648-649

GuT 2009, 422-423 (Pressemitteilung)

JuS 2010, 277-278

NJW 2009, 3778-3779

Verfahrensgegenstand:

Verfassungsbeschwerde
des Herrn S...,
gegen

  1. a)

    das Gesetz vom 8. Oktober 2008 zum Vertrag von Lissabon vom 13. Dezember 2007 (BGBl 2008 II S. 1038),

  2. b)

    das Gesetz über die Ausweitung und Stärkung der Rechte des Bundestages und des Bundesrates in Angelegenheiten der Europäischen Union (BTDrucks 16/13923),

  3. c)

    das Gesetz zur Umsetzung der Grundgesetzänderungen für die Ratifizierung des Vertrags von Lissabon (BTDrucks 16/13924),

  4. d)

    das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Zusammenarbeit von Bundesregierung und Deutschem Bundestag in Angelegenheiten der Europäischen Union (BTDrucks 16/13925),

  5. e)

    das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in Angelegenheiten der Europäischen Union (BTDrucks 16/13926)

und

Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

In dem Verfahren
...
hat die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts
durch
die Richter Broß, Di Fabio und Landau
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG
in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)
am 22. September 2009
einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Damit erledigt sich zugleich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung.

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