BVerfG, 14.06.2011 - 2 BvR 431/09 - Eine von der herrschenden Auffassung abweichende und ohne Auseinandersetzung mit der höchstrichterlicher Rechtsprechung getroffenen Entscheidung stellt keinen Gehörsverstoß dar; Vereinbarkeit einer von der herrschenden Auffassung abweichenden und ohne Auseinandersetzung mit der höchstrichterlicher Rechtsprechung getroffenen Entscheidung mit dem Anspruch auf rechtliches Gehör

Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 14.06.2011, Az.: 2 BvR 431/09
Gericht: BVerfG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 14.06.2011
Referenz: JurionRS 2011, 19372
Aktenzeichen: 2 BvR 431/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Lünen - 09.07.2008 - AZ: 8 C 118/08

Fundstelle:

K&R 2011, 574-575

Verfahrensgegenstand:

Die Verfassungsbeschwerde
des K...
gegen
das Anerkenntnisteil- und Schlussurteil des Amtsgerichts Lünen vom 9. Juli 2008 - 8 C 118/08 -

In dem Verfahren
...
hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts
durch
den Richter Mellinghoff,
die Richterin Lübbe-Wolff und
den Richter Huber
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG
in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)
am 14. Juni 2011
einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

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