BSG, 30.06.2009 - B 2 U 19/08 R - Feststellung eines Sportunfalls als Versicherungsfall der gesetzlichen Unfallversicherung; Abgrenzung Leistungssport und Schulsport in der ehemaligen DDR

Bundessozialgericht
Urt. v. 30.06.2009, Az.: B 2 U 19/08 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 30.06.2009
Referenz: JurionRS 2009, 21880
Aktenzeichen: B 2 U 19/08 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Halle - 07.11.2003 - AZ: S 6 U 243/00

LSG Sachsen-Anhalt - 17.04.2008 - AZ: L 6 U 143/03

Fundstellen:

Breith. 2010, 152-157

NJW 2010, 10

NZS 2010, 455

SGb 2009, 534

SGb 2010, 483-487

SpuRt 2010, 213-215

Amtlicher Leitsatz:

Eine versicherte Tätigkeit während des Schulbesuchs liegt vor, wenn es sich um eine Veranstaltung handelt, hinsichtlich derer die Schule (Mit-)Verantwortung trägt (organisatorischer Verantwortungsbereich), und das Verhalten des Schülers zum Unfallzeitpunkt als Teilnahme an der Veranstaltung anzusehen ist.

in dem Rechtsstreit

Az: B 2 U 19/08 R

L 6 U 143/03 (LSG Sachsen-Anhalt)

S 6 U 243/00 (SG Halle)

..........................................................................,

Klägerin und Revisionsbeklagte,

Prozessbevollmächtigte: ...........................................,

gegen

Unfallkasse des Bundes,

Weserstraße 47, 26382 Wilhelmshaven,

vertreten durch den ..............................................,

Beklagte,

Prozessbevollmächtigte: ..........................................,

beigeladen:

1. Verwaltungs-Berufsgenossenschaft,

Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg,

vertreten durch den ........................................,

Prozessbevollmächtigter: ...........................................,

2. Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten,

Dynamostraße 7-11, 68165 Mannheim,

vertreten durch .............................................,

Revisionsklägerin,

Prozessbevollmächtigte: .......................................... .

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 30. Juni 2009 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. M e y e r , die Richter M u t s c h l e r und H e i n z sowie die ehrenamtlichen Richter S c h n e i d i n g e r und Dr. G r i e s h a b e r

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision der Beigeladenen zu 2. gegen das Urteil des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt vom 17. April 2008 wird zurückgewiesen.

Die Beigeladene zu 2. hat die außergerichtlichen Kosten der Klägerin im Revisionsverfahren zu erstatten. Im Übrigen sind außergerichtliche Kosten nicht zu erstatten.

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