BSG, 29.11.2011 - B 2 U 23/10 R - Anerkennung einer posttraumatischen Belastungsreaktion als Unfallfolge in der gesetzlichen Unfallversicherung für einen Schienenfahrzeugführer nach einer Notbremsung

Bundessozialgericht
Urt. v. 29.11.2011, Az.: B 2 U 23/10 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 29.11.2011
Referenz: JurionRS 2011, 34188
Aktenzeichen: B 2 U 23/10 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Berlin - 16.01.2009 - AZ: S 25 U 219/08

LSG Berlin-Brandenburg - 26.08.2010 - AZ: L 2 U 23/09

Rechtsgrundlage:

§ 8 Abs. 1 S. 2 SGB VII

Fundstellen:

NZS 2012, 390-392

RdW 2012, 473-474

SGb 2012, 32

Redaktioneller Leitsatz:

Hat ein Triebfahrzeugführer wegen eines auf die Schienen fahrenden Pkws eine Gefahrenbremsung seines Triebwagens vorgenommen, so liegt ein Unfallereignis im Sinne des § 8 Abs. 1 S. 2 SGB VII vor. [Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]

in dem Rechtsstreit

Az: B 2 U 23/10 R

L 2 U 23/09 (LSG Berlin-Brandenburg)

S 25 U 219/08 (SG Berlin)

.............................,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigte: .................................,

gegen

Eisenbahn-Unfallkasse,

vertreten durch ................................................,

Rödelheimer Straße 49, 60487 Frankfurt am Main,

Beklagte und Revisionsbeklagte,

Prozessbevollmächtigte: ............................................

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 29. November 2011 durch den Richter Prof. Dr. S p e l l b r i n k als Vorsitzenden, die Richter M u t s c h l e r und H e i n z sowie die ehrenamtlichen Richter Siller und Dr. B u r d e n s k i

für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg vom 26. August 2010 aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Landessozialgericht zurückverwiesen.

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