BSG, 28.09.2010 - B 1 KR 5/10 R - Anspruch auf Krankenbehandlung in der gesetzlichen Krankenversicherung bei Zisidentität

Bundessozialgericht
Urt. v. 28.09.2010, Az.: B 1 KR 5/10 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 28.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 27006
Aktenzeichen: B 1 KR 5/10 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Leipzig - 10.11.2009 - AZ: S 8 KR 333/07

Fundstellen:

Breith. 2011, 286-292

GesR 2011, 41-44

NJW 2011, 1899-1901 "Geschlechtsidentitätsstörung"

NZS 2011, 285

NZS 2011, 429

SGb 2010, 642-643

SGb 2011, 144

Amtlicher Leitsatz:

Versicherte haben keinen Anspruch darauf, im Wege der Krankenbehandlung einen regelwidrigen Körperzustand zu erlangen.

in dem Rechtsstreit

Az: B 1 KR 5/10 R

S 8 KR 333/07 (SG Leipzig)

................................................,

Klägerin und Revisionsklägerin,

Prozessbevollmächtigte: ........................................,

gegen

AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen,

Sternplatz 7, 01067 Dresden,

Beklagte und Revisionsbeklagte.

Der 1. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 28. September 2010 durch den Präsidenten M a s u c h , den Richter Dr. K r e t s c h m e r und die Richterin Dr. B r a n d t s sowie die ehrenamtlichen Richter S i l l e r und Bungart

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Sozialgerichts Leipzig vom 10. November 2009 wird zurückgewiesen.

Die Klägerin trägt auch die Kosten des Revisionsverfahrens.

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