BSG, 27.10.2009 - B 2 U 23/08 R - Anerkennung eines Wegeunfalls in der gesetzlichen Unfallversicherung; Verzögerung der Antritts der Fahrt aus eigenwirtschaftlichen Gründen; Berücksichtigung einer Zwei-Stunden-Grenze

Bundessozialgericht
Urt. v. 27.10.2009, Az.: B 2 U 23/08 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 27.10.2009
Referenz: JurionRS 2009, 30379
Aktenzeichen: B 2 U 23/08 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Hessen - 17.10.2007 - AZ: L 3 U 23/04

SG Fulda - 19.12.2003 - AZ: S 3 U 268/99

Fundstellen:

NZA 2010, 555-556

RdW 2010, 286-287

Redaktioneller Leitsatz:

Im Interesse einer gleichmäßigen und rechtssicheren Handhabung gilt für die Einstufung als versicherter Weg nach § 550 Abs. 1 RVO nach Wiederaufnahme des ursprünglich angetretenen Weges nach der Beendigung der eigenwirtschaftlichen Verrichtung eine zeitliche Grenze von zwei Stunden. [Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]

in dem Rechtsstreit

Az: B 2 U 23/08 R

L 3 U 23/04 (Hessisches LSG)

S 3 U 268/99 (SG Fulda)

...................................,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigter: .......................................,

gegen

Unfallkasse Sachsen,

Rosa-Luxemburg-Straße 17a, 01662 Meißen,

vertreten durch den Geschäftsführer .............,

Beklagte und Revisionsbeklagte,

Prozessbevollmächtigter: Unfallkasse Sachsen.

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 27. Oktober 2009 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. M e y e r , die Richter Dr. B e c k e r und M u t s c h l e r sowie die ehrenamtlichen Richter Dr. G r i e s h a b e r und S e n s k e

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Hessischen Landessozialgerichts vom 17. Oktober 2007 wird zurückgewiesen.

Kosten sind auch im Revisionsverfahren nicht zu erstatten.

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