BSG, 27.08.2009 - B 13 RS 9/09 B - Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen Verfahren; Bezeichnung des Verfahrensmangels der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör; Entscheidung ohne angemessene Stellungnahmefrist

Bundessozialgericht
Beschl. v. 27.08.2009, Az.: B 13 RS 9/09 B
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 27.08.2009
Referenz: JurionRS 2009, 27072
Aktenzeichen: B 13 RS 9/09 B
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Berlin-Brandenburg - 14.01.2009 - AZ: L 3 R 400/07

SG Berlin - 05.12.2006 - AZ: S 9 RA 6598/04

Redaktioneller Leitsatz:

Der Anspruch auf rechtliches Gehör wird verletzt, wenn das LSG auf weiteren Vortrag und formelle Beweisanträge nach einer Anhörungsmitteilung eine weitere Anhörungsmitteilung erlassen, aber ohne angemessene Stellungnahmefrist entschieden hat. [Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]

in dem Rechtsstreit

Az: B 13 RS 9/09 B

L 3 R 400/07 (LSG Berlin-Brandenburg)

S 9 RA 6598/04 (SG Berlin)

.................................,

Kläger und Beschwerdeführer,

Prozessbevollmächtigte: ..............................................,

g e g e n

Deutsche Rentenversicherung Bund

- Versorgungsträger für die Zusatzversorgungssysteme -,

Hirschberger Straße 4, 10317 Berlin,

Beklagte und Beschwerdegegnerin.

Der 13. Senat des Bundessozialgerichts hat am 27. August 2009 durch den Vorsitzenden Richter Dr. S t e i n w e d e l , den Richter K a l t e n s t e i n und die Richterin Dr. O p p e r m a n n sowie die ehrenamtlichen Richter Dr. A n d r e s e n und H a n n i g

beschlossen:

Tenor:

Auf die Beschwerde des Klägers wird der Beschluss des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg vom 14. Januar 2009 aufgehoben.

Die Sache wird zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an dieses Gericht zurückverwiesen.

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