BSG, 27.07.2011 - B 12 KR 10/09 R - Freistaat Sachsen als Arbeitgeber muss keine Gesamtsozialversicherungsbeiträge für die Tätigkeit der Sprecher und Finanzreferenten des Studentenrates einer verfassten Studentenschaft zahlen; Versicherungspflicht von Studenten als Sprecher bzw. Finanzreferenten des Studentenrats einer im Freistaat Sachsen gelegenen Hochschule

Bundessozialgericht
Urt. v. 27.07.2011, Az.: B 12 KR 10/09 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 27.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 30204
Aktenzeichen: B 12 KR 10/09 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Leipzig - 16.03.2007 - AZ: S 8 KR 567/04

LSG Chemnitz - 04.03.2009 - AZ: L 1 KR 92/07

Fundstellen:

AuR 2011, 370

AUR 2011, 370

DStR 2012, 467

FA 2012, 93

NZA 2012, 440

NZS 2011, 7

SGb 2011, 514

in dem Rechtsstreit

Az: B 12 KR 10/09 R

L 1 KR 92/07 (Sächsisches LSG)

S 8 KR 567/04 (SG Leipzig)

Freistaat Sachsen,

vertreten durch das Landesamt für Finanzen,

Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden,

Kläger und Revisionsbeklagter,

gegen

Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland,

Georg-Schumann-Straße 146, 04159 Leipzig,

Beklagte und Revisionsklägerin,

beigeladen:

1. BKK für Heilberufe,

Schiess-Straße 43, 40549 Düsseldorf,

2. AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen,

Sternplatz 7, 01067 Dresden,

3. Techniker Krankenkasse,

Bramfelder Straße 140, 22305 Hamburg,

4. Deutsche Angestellten-Krankenkasse,

Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg,

5. BARMER GEK,

Axel-Springer-Straße 44, 10969 Berlin,

Prozessbevollmächtigte: ...............................................,

6. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See,

Pieperstraße 14-28, 44789 Bochum,

7. ..............................,

8. ..............................,

9. ..............................,

10. ..............................,

11. ...............................,

12. ...............................,

13. ...............................,

14. ...............................,

15. ................................,

16. Deutsche Rentenversicherung Bund,

Ruhrstraße 2, 10709 Berlin,

17. Deutsche Rentenversicherung Rheinland,

Königsallee 71, 40215 Düsseldorf,

18. Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg,

Gartenstraße 105, 76135 Karlsruhe,

19. Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK),

Karl-Liebknecht-Straße 132, 04277 Leipzig,

20. Studentenschaft der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK),

Karl-Liebknecht-Straße 132, 04277 Leipzig,

21. Techniker Krankenkasse Pflegeversicherung,

Bramfelder Straße 140, 22305 Hamburg,

22. BARMER GEK - Pflegekasse,

Axel-Springer-Straße 44, 10969 Berlin,

Prozessbevollmächtigte: ...........................................,

23. Pflegekasse bei der AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen,

Augustinerstraße 38, 99084 Erfurt,

24. Bundesagentur für Arbeit,

Regensburger Straße 104, 90478 Nürnberg.

Der 12. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 27. Juli 2011 durch den Vorsitzenden Richter Dr. K r e t s c h m e r , die Richter Dr. B e r n s d o r f f und Dr. M e c k e sowie die ehrenamtliche Richterin L i n k und den ehrenamtlichen Richter K r a u s e r

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des Sächsischen Landessozialgerichts vom 4. März 2009 wird zurückgewiesen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Revisionsverfahrens. Kosten der Beigeladenen sind nicht zu erstatten.

Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird auf 10 437,44 Euro festgesetzt.

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