BSG, 27.04.2010 - B 2 U 11/09 R - Feststellung eines während einer stationären Anschlussheilbehandlung erlittenen Unfalls als Arbeitsunfall

Bundessozialgericht
Urt. v. 27.04.2010, Az.: B 2 U 11/09 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 27.04.2010
Referenz: JurionRS 2010, 20240
Aktenzeichen: B 2 U 11/09 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Nordrhein-Westfalen - 25.11.2008 - AZ: L 15 U 181/08

SG Detmold - AZ: S 14 U 255/07

Rechtsgrundlage:

§ 8 Abs. 1 SGB VII

Fundstellen:

DB 2010, 18-19

FStBW 2011, 43-44

FStHe 2011, 190-191

NZS 2011, 288-289

NZS 2011, 313-315

RdW 2010, 642

SGb 2011, 148

SGb 2011, 53-55

SGb 2010, 415

Amtlicher Leitsatz:

Die Versicherung von Personen, die auf Kosten einer Krankenkasse stationäre Leistungen zur Rehabilitation erhalten, umfasst das Entgegennehmen der Behandlung sowie die Handlungen, die Personen vornehmen, um die Behandlung entweder zu erhalten oder an ihrer Durchführung mitzuwirken, soweit sie sich dabei im Rahmen der ärztlichen Anordnung halten.

in dem Rechtsstreit

Az: B 2 U 11/09 R

L 15 U 181/08 (LSG Nordrhein-Westfalen)

S 14 U 255/07 (SG Detmold)

........................................................ ,

Klägerin und Revisionsbeklagte,

Prozessbevollmächtigte: ...........................................,

gegen

Eisenbahn-Unfallkasse,

vertreten durch den Geschäftsführer ............,

Rödelheimer Straße 49, 60487 Frankfurt,

Beklagte und Revisionsklägerin,

Prozessbevollmächtigte: .......................................... .

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 27. April 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. M e y e r , die Richter Dr. B e c k e r und M u t s c h l e r sowie die ehrenamtliche Richterin Grützmacher und den ehrenamtlichen Richter K l e e m a n n

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 25. November 2008 wird zurückgewiesen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits auch in der Revisionsinstanz.

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