BSG, 21.09.2010 - B 2 U 25/09 R - Anspruch auf Verletztenrente der gesetzlichen Unfallversicherung statt Verletztengeld

Bundessozialgericht
Urt. v. 21.09.2010, Az.: B 2 U 25/09 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 21.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 27834
Aktenzeichen: B 2 U 25/09 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Münster - 28.05.2008 - AZ: S 13 U 80/05

LSG Nordrhein-Westfalen - 28.08.2009 - AZ: L 4 U 65/08

Rechtsgrundlage:

§ 45 SGB VII

Fundstelle:

SGb 2010, 646

Redaktioneller Leitsatz:

Wurde weder im angefochtenen Verwaltungsakt noch im Widerspruchsbescheid eine Regelung über ein Recht des Versicherten auf Verletztenrente getroffen, so ist eine kombinierte Anfechtungs- und Leistungsklage mangels Vorliegens der Klagebefugnis bzgl. eines Anspruchs auf Verletztenrente statt Verletztengeld unzulässig. [Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]

in dem Rechtsstreit

Az: B 2 U 25/09 R

L 4 U 65/08 (LSG Nordrhein-Westfalen)

S 13 U 80/05 (SG Münster)

.......................,

Klägerin und Revisionsklägerin,

Prozessbevollmächtigte: ........................................,

gegen

Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie,

vertreten durch den Sprecher der Geschäftsführung ..........,

Kurfürsten-Anlage 62, 69115 Heidelberg,

Beklagte und Revisionsbeklagte,

Prozessbevollmächtigte: ............................................

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 21. September 2010 durch den Richter Dr. B e c k e r als Vorsitzenden, die Richter M u t s c h l e r und H e i n z sowie die ehrenamtlichen Richter Cossmann und S t a h l

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 28. August 2009 wird zurückgewiesen.

Kosten sind nicht zu erstatten.

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