BSG, 21.09.2010 - B 2 U 145/10 B - Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen Verfahren; Bezeichnung des Verfahrensmangels der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör

Bundessozialgericht
Beschl. v. 21.09.2010, Az.: B 2 U 145/10 B
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 21.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 26470
Aktenzeichen: B 2 U 145/10 B
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Baden-Württemberg - 14.04.2010 - AZ: L 9 U 5997/06

SG Ulm - 19.09.2006 - AZ: S 2 U 118/04

Fundstellen:

AnwBl 2011, 143

Breith. 2011, 494-496

Amtlicher Leitsatz:

Weist das LSG nach einer Stellungnahme des Klägers zu einer beabsichtigten Entscheidung über die Berufung durch Beschluss darauf hin, dass es "bei den bisherigen Hinweisen verbleibt", muss es eine ausreichende Frist für eine erneute Stellungnahme einräumen.

in dem Rechtsstreit

Az: B 2 U 145/10 B

L 9 U 5997/06 (LSG Baden-Württemberg)

S 2 U 118/04 (SG Ulm)

.........................,

Kläger und Beschwerdeführer,

Prozessbevollmächtigte: ...............................................,

gegen

Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd,

Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 15, 55130 Mainz,

Beklagte und Beschwerdegegnerin.

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat am 21. September 2010 durch den Richter Dr. B e c k e r - Vorsitzender -, die Richter M u t s c h l e r und H e i n z sowie die ehrenamtlichen Richter C o s s m a n n und S t a h l

beschlossen:

Tenor:

Auf die Beschwerde des Klägers werden der Beschluss des Landessozialgerichts Baden-Württemberg vom 14. April 2010 aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Landessozialgericht zurückverwiesen.

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