BSG, 20.07.2010 - B 2 U 17/09 R - Anerkennung einer Berufskrankheit in der gesetzlichen Unfallversicherung; Anspruch des Versicherten auf Löschung eines medizinischen Sachverständigengutachtens

Bundessozialgericht
Urt. v. 20.07.2010, Az.: B 2 U 17/09 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 20.07.2010
Referenz: JurionRS 2010, 26465
Aktenzeichen: B 2 U 17/09 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Köln - 30.11.2005 - AZ: S 13 (16) U 5/04

LSG Nordrhein-Westfalen - 03.09.2008 - AZ: L 17 U 46/07

Fundstellen:

AuR 2011, 214-215

AUR 2011, 214-215

Breith. 2011, 440-446

DStR 2010, 2415

FA 2011, 95

NZA 2011, 336

NZS 2011, 473-476

SGb 2010, 589

SGb 2011, 405-408

Amtlicher Leitsatz:

Ein Versicherter, der meint, dass nicht der von ihm gewählte Arzt das Gutachten erstellt, muss dem Unfallversicherungsträger unverzüglich mitteilen, dass er sein Auswahlrecht verletzt sieht (Rügeobliegenheit).

in dem Rechtsstreit

Az: B 2 U 17/09 R

L 17 U 46/07 (LSG Nordrhein-Westfalen)

S 13 (16) U 5/04 (SG Köln)

....................,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigter: ..........................,

gegen

Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft,

vertreten durch die Geschäftsführung,

diese vertreten durch ........................,

Hildegardstraße 29/30, 10715 Berlin,

Beklagte und Revisionsbeklagte,

Prozessbevollmächtigter: .............................

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 20. Juli 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. M e y e r , die Richter Dr. B e c k e r und M u t s c h l e r sowie die ehrenamtlichen Richter Siller und S t e i n

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 3. September 2008 wird zurückgewiesen.

Kosten sind nicht zu erstatten.

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