BSG, 19.10.2011 - B 6 KA 23/11 R - Nachbesetzung einer in einem medizinischen Versorgungszentrum frei gewordenen Teilzeitstelle in der vertragsärztlichen Versorgung

Bundessozialgericht
Urt. v. 19.10.2011, Az.: B 6 KA 23/11 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 19.10.2011
Referenz: JurionRS 2011, 32246
Aktenzeichen: B 6 KA 23/11 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Nordrhein-Westfalen - 27.10.2010 - AZ: L 11 KA 31/09

SG Aachen - AZ: S 7 KA 4/08

Fundstellen:

BSGE 109, 182 - 188

ArztR 2012, 221

GesR 2012, 179-182

KrV 2012, 70

MedR 2012, 830-834

NZS 2011, 8-9

SGb 2011, 698-699

ZMGR 2012, 46-51

in dem Rechtsstreit

Az: B 6 KA 23/11 R

L 11 KA 31/09 (LSG Nordrhein-Westfalen)

S 7 KA 4/08 (SG Aachen)

....................................,

Klägerin und Revisionsbeklagte,

Prozessbevollmächtigte: ..........................................,

gegen

Berufungsausschuss für Ärzte für den Bezirk

der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein,

Tersteegenstraße 3, 40474 Düsseldorf,

Beklagter,

beigeladen:

1. AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse,

Kasernenstraße 61, 40213 Düsseldorf,

2. BKK-Landesverband NORDWEST,

Kronprinzenstraße 6, 45128 Essen,

3. IKK classic,

Tannenstraße 4 b, 01099 Dresden,

4. Landwirtschaftliche Krankenkasse Nordrhein-Westfalen,

Hauptverwaltung und Regionaldirektion Münster,

Hoher Heckenweg 76-80, 48147 Münster,

vertreten durch ...,

Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung,

Weißensteinstraße 70-72, 34131 Kassel,

5. Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein,

Tersteegenstraße 9, 40474 Düsseldorf,

Revisionsklägerin,

6. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

als Trägerin der Kranken- und Pflegeversicherung,

Pieperstraße 14-28, 44789 Bochum,

7. .....................................,

8. Verband der Ersatzkassen e.V. - vdek,

Askanischer Platz 1, 10963 Berlin.

Der 6. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 19. Oktober 2011 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. W e n n e r , den Richter Prof. Dr. C l e m e n s und die Richterin Dr. D ü r i n g sowie die ehrenamtlichen Richterinnen Dr. Z e c h und E l s n e r

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision der Beigeladenen zu 5. gegen das Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 27. Oktober 2010 wird mit der Maßgabe zurückgewiesen, dass festgestellt wird, dass sich der Bescheid des Beklagten vom 16./29. April 2008 erledigt hat und dass das Recht der Klägerin auf Nachbesetzung der vakant gewordenen 1/4-Stelle nicht erloschen war.

Der Beklagte und die Beigeladene zu 5. tragen die Kosten des Revisionsverfahrens je zur Hälfte, mit Ausnahme der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen zu 1. bis 4. sowie 6. bis 8.

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