BSG, 17.06.2009 - B 6 KA 36/08 B - Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen Verfahren; Verfahrensmangel des Unterlassens einer Verbindung mehrerer separat anhängig gemachter Streitsachen durch das Berufungsgericht

Bundessozialgericht
Beschl. v. 17.06.2009, Az.: B 6 KA 36/08 B
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 17.06.2009
Referenz: JurionRS 2009, 28208
Aktenzeichen: B 6 KA 36/08 B
 

Verfahrensgang:

nachgehend:

BSG - 11.09.2009 - AZ: B 6 KA 1/09 C

Redaktioneller Leitsatz:

1. Führt ein Berufungsgericht aus, dass ein Bescheid sowohl den vorläufigen Degressionsbescheid als auch den vorläufigen Honorarbescheid ersetzt, so geht es ersichtlich und zutreffend von einem Fall unmittelbarer Anwendung des § 96 SGG aus.

2. Wird eine Verbindung mehrerer separat anhängig gemachter Streitsachen unterlassen, so begründet dies keinen Verfahrensmangel. [Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]

in dem Rechtsstreit

Az: B 6 KA 36/08 B

L 3 KA 472/03 (LSG Niedersachsen-Bremen)

S 35 KA 689/01 (SG Hannover)

.............................................................................................................,

Kläger und Beschwerdeführer,

Prozessbevollmächtigte: ..........................................,

g e g e n

Kassenzahnärztliche Vereinigung Niedersachsen,

Zeißstraße 11, 30519 Hannover,

Beklagte und Beschwerdegegnerin,

beigeladen:

1. AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen,

Hildesheimer Straße 273, 30519 Hannover,

2. BKK Landesverband Niedersachsen-Bremen,

Siebstraße 4, 30171 Hannover,

3. IKK-Landesverband Nord - Vertretung Niedersachsen -,

Günther-Wagner-Allee 23, 30177 Hannover,

4. Landwirtschaftliche Krankenkasse Niedersachsen-Bremen,

Hauptsitz Hannover,

Im Haspelfelde 24, 30173 Hannover,

5. Verband der Ersatzkassen e.V. - vdek,

Frankfurter Straße 84, 53721 Siegburg,

6. e n t f ä l l t : e h e m a l s A E V ,

7. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See als Trägerin der Kranken- und Pflegeversicherung,

Pieperstraße 14-28, 44789 Bochum.

Der 6. Senat des Bundessozialgerichts hat am 17. Juni 2009 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. W e n n e r , die Richter G a s s e r und E n g e l h a r d sowie die ehrenamtlichen Richter Dr. S c h u b e r t und Dr. S n e l

beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 9. April 2008 wird zurückgewiesen.

Der Kläger hat der Beklagten auch deren außergerichtliche Kosten für das Beschwerdeverfahren zu erstatten. Im Übrigen sind Kosten nicht zu erstatten.

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