BSG, 13.10.2010 - B 6 KA 29/09 R - Übernahme der Kosten für die Vertretung durch einen Bevollmächtigten im Widerspruchsverfahren; Notwendigkeit einer ursächlichen Verknüpfung im Rechtssinne zwischen Rechtsbehelf und begünstigender Entscheidung

Bundessozialgericht
Urt. v. 13.10.2010, Az.: B 6 KA 29/09 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 13.10.2010
Referenz: JurionRS 2010, 31671
Aktenzeichen: B 6 KA 29/09 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Niedersachsen-Bremen - 27.05.2009 - AZ: L 3 KA 85/06

SG Hannover - 13.03.2006 - AZ: S 24 KA 267/03

Rechtsgrundlage:

§ 63 Abs. 1 S. 1 SGB X

Fundstellen:

GesR 2011, 179-182

MedR 2011, 427-428

NZS 2011, 5-6

SGb 2010, 712

ZMGR 2011, 31-33

in dem Rechtsstreit

Az: B 6 KA 29/09 R

L 3 KA 85/06 (LSG Niedersachsen-Bremen)

S 24 KA 267/03 (SG Hannover)

.........................................................,

Kläger und Revisionsbeklagter,

Prozessbevollmächtigte: .........................................,

gegen

Berufungsausschuss Niedersachsen für die Zulassung zur vertragsärztlichen Tätigkeit,

Berliner Allee 22, 30175 Hannover,

Beklagter,

beigeladen:

1. Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen,

Berliner Allee 22, 30175 Hannover,

Revisionsklägerin,

2. AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen,

Hildesheimer Straße 273, 30519 Hannover,

3. BKK Landesverband Mitte,

Siebstraße 4, 30171 Hannover,

4. Innungskrankenkassen-Landesverband Nord, Vertretung Niedersachsen,

Günther-Wagner-Allee 23, 30177 Hannover,

5. Landwirtschaftliche Krankenkasse Niedersachsen-Bremen, Hauptsitz Hannover,

Im Haspelfelde 24, 30173 Hannover,

6. Verband der Ersatzkassen e.V. - vdek,

Askanischer Platz 1, 10963 Berlin,

7. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

als Trägerin der Kranken- und Pflegeversicherung,

Pieperstraße 14-28, 44789 Bochum.

Der 6. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 13. Oktober 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. W e n n e r , die Richter Prof. Dr. C l e m e n s und E n g e l h a r d sowie die ehrenamtlichen Richter Dr. P l a t z e r und Dr. L ö r z

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision der Beigeladenen zu 1. gegen das Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 27. Mai 2009 wird zurückgewiesen.

Die Beigeladene zu 1. trägt die Kosten des Revisionsverfahrens mit Ausnahme der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen zu 2. bis 7.

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