BSG, 13.07.2010 - B 8 SO 13/09 R - Anspruch auf Sozialhilfe; Anspruchsübergang auf Leistungen für Einrichtungen oder auf Pflegegeld nach dem Tod des Pflegebedürftigen

Bundessozialgericht
Urt. v. 13.07.2010, Az.: B 8 SO 13/09 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 13.07.2010
Referenz: JurionRS 2010, 24339
Aktenzeichen: B 8 SO 13/09 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Dortmund - 03.03.2008 - AZ: S 41 SO 226/06

LSG Nordrhein-Westfalen - 27.04.2009 - AZ: L 20 SO 27/08

Fundstellen:

BSGE 106, 264 - 268

Breith. 2011, 145-148

FStBW 2012, 257-259

FStHe 2012, 275-277

FStNds 2012, 380-381

info also 2010, 282

NVwZ-RR 2011, 288-289

NZS 2011, 389

PflR 2011, 211-214

SGb 2010, 530-531 (Pressemitteilung)

SGb 2011, 154

ZfF 2011, 212

ZfF 2012, 20

Amtlicher Leitsatz:

Ambulante Pflegeleistungen unterfallen nicht dem Begriff der Leistungen für Einrichtungen im Sinne des § 19 Abs 6 SGB 12. Ein ambulanter Pflegedienst hat daher nach dem Tod des pflegebedürftigen Hilfeempfängers keinen eigenen Anspruch - als dessen Sonderrechtsnachfolger - auf Übernahme noch nicht bezahlter Pflegekosten gegen den Sozialhilfeträger.

in dem Rechtsstreit

Az: B 8 SO 13/09 R

L 20 SO 27/08 (LSG Nordrhein-Westfalen)

S 41 SO 226/06 (SG Dortmund)

............................ ,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigter: ........................................... ,

gegen

Oberbürgermeister der Stadt Bochum,

Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum,

Beklagter und Revisionsbeklagter.

Der 8. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 13. Juli 2010 durch den Vorsitzenden Richter E i c h e r , die Richter Dr. F i c h t e und C o s e r i u sowie die ehrenamtlichen Richter H e s s e und S i m o n

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 27. April 2009 wird zurückgewiesen.

Außergerichtliche Kosten des Revisionsverfahrens sind nicht zu erstatten.

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