BSG, 09.11.2010 - B 2 U 168/10 B - Geltendmachung eines Verfahrensmangels im sozialgerichtlichen Verfahren; Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör

Bundessozialgericht
Beschl. v. 09.11.2010, Az.: B 2 U 168/10 B
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 09.11.2010
Referenz: JurionRS 2010, 32726
Aktenzeichen: B 2 U 168/10 B
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Niedersachsen-Bremen - 10.05.2010 - AZ: L 14 U 174/08

SG Bremen - 09.07.2008 - AZ: S 2 U 49/06

Redaktioneller Leitsatz:

Der Anspruch auf rechtliches Gehör wird verletzt, wenn das LSG die Beteiligten auf einen wesentlichen Gesichtspunkt der Entscheidung bzgl. der Verneinung der Kausalität zwischen der versicherten Tätigkeit und dem psychischen Erkrankungsbild sowie auf die zur Begründung seiner Überlegungen angeführte Fundstelle in der Fachliteratur nicht hingewiesen hat. [Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]

in dem Rechtsstreit

Az: B 2 U 168/10 B

L 14 U 174/08 (LSG Niedersachsen-Bremen)

S 2 U 49/06 (SG Bremen)

...................,

Kläger und Beschwerdeführer,

Prozessbevollmächtigte: .....................................,

g e g e n

Unfallkasse Post und Telekom,

Europaplatz 2, 72072 Tübingen,

Beklagte und Beschwerdegegnerin.

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat ohne mündliche Verhandlung am 9. November 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Meyer sowie die Richter Dr. Becker und Mutschler sowie den ehrenamtlichen Richter Dr. Burdenski und die ehrenamtliche Richterin Theobald

beschlossen:

Tenor:

Auf die Beschwerde des Klägers wird der Beschluss des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 10. Mai 2010 aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entschei- dung an das Landessozialgericht zurückverwiesen.

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