BSG, 03.06.2009 - B 12 AL 3/07 R - Übernahme von Beiträgen eines Arbeitslosengeldbezieher zur privaten Krankenversicherung durch Bundesagentur für Arbeit

Bundessozialgericht
Urt. v. 03.06.2009, Az.: B 12 AL 3/07 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 03.06.2009
Referenz: JurionRS 2009, 26163
Aktenzeichen: B 12 AL 3/07 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Dortmund - 27.10.2005 - AZ: S 27 AL 233/05

LSG Nordrhein-Westfalen - 12.06.2006 - AZ: L 19 AL 202/05

BSG - 25.04.2007 - AZ: B 12 AL 2/06 R

LSG Nordrhein-Westfalen - 15.10.2007 - AZ: L 19 AL 41/07

Rechtsgrundlagen:

§ 207a Abs. 2 SGB III

§ 232a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III

Fundstellen:

DStR 2009, 2540

info also 2010, 84

NZA 2010, 438

NZS 2010, 521

SGb 2010, 428-430

SGb 2009, 469

Amtlicher Leitsatz:

Auch für krankenversicherungsfreie Arbeitslosengeldempfänger sind Beiträge zu einer privaten Krankenversicherung höchstens bis zu dem zur gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlenden Betrag zu übernehmen. Für dessen Berechnung sind beitragspflichtige Einnahmen höchstens bis zu 80 vH der jeweils geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze zu berücksichtigen.

in dem Rechtsstreit

Az: B 12 AL 3/07 R

L 19 AL 41/07 (LSG Nordrhein-Westfalen)

S 27 AL 233/05 (SG Dortmund)

..............................................,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigter: .........................................,

gegen

Bundesagentur für Arbeit,

Regensburger Straße 104, 90478 Nürnberg,

Beklagte und Revisionsbeklagte,

beigeladen:

.......................................................................................................................

Der 12. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 3. Juni 2009 durch den Vorsitzenden Richter B a l z e r , den Richter Dr. B e r n s d o r f f und die Richterin H ü t t m a n n - S t o l l sowie die ehrenamtlichen Richter S c h n e i d i n g e r und K o c h

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 15. Oktober 2007 wird zurückgewiesen.

Kosten des Revisionsverfahrens sind nicht zu erstatten.

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