BSG, 01.07.2010 - B 13 R 58/09 R - Zulässigkeit einer fiktiven Berufungsrücknahme im sozialgerichtlichen Verfahren

Bundessozialgericht
Urt. v. 01.07.2010, Az.: B 13 R 58/09 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 01.07.2010
Referenz: JurionRS 2010, 23861
Aktenzeichen: B 13 R 58/09 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Hamburg - 18.03.2009 - AZ: L 1 R 9/09

Fundstellen:

BSGE 106, 254 - 264

AnwBl 2011, 116-117

Breith. 2011, 391-400

NJW 2010, 12

NJW 2011, 1992-1996

NZS 2011, 513

SGb 2010, 712

Amtlicher Leitsatz:

Für die Fiktion einer Berufungsrücknahme, wenn der Kläger das Verfahren nicht betreibt, gibt es im sozialgerichtlichen Verfahren keine Rechtsgrundlage.

in dem Rechtsstreit

Az: B 13 R 58/09 R

L 1 R 9/09 (LSG Hamburg)

S 26 RJ 982/04 (SG Hamburg)

................................................ ,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigte: ....................................................... ,

gegen

Deutsche Rentenversicherung Nord,

Friedrich-Ebert-Damm 245, 22159 Hamburg,

Beklagte und Revisionsbeklagte.

Der 13. Senat des Bundessozialgerichts hat ohne mündliche Verhandlung am 1. Juli 2010 durch den Vorsitzenden Richter Dr. S t e i n w e d e l , die Richter Gasser und K a l t e n s t e i n sowie die ehrenamtliche Richterin L i n k und den ehrenamtlichen Richter W i n n e f e l d

für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des Landessozialgerichts Hamburg vom 18. März 2009 aufgehoben.

Die Sache wird zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Landessozialgericht zurückverwiesen.

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