BSG, 01.03.2011 - B 7 AL 6/10 R - Behinderte Menschen mit einem GdB von mindestens 30 sollen schwerbehinderten Menschen mit einem GdB von wenigstens 50 gleichgestellt werden bei Vorliegen der Voraussetzung des § 2 Abs. 2 SGB IX; Gleichstellung eines aufgrund einer psychischen Erkrankung behinderten Beamten mit einem Schwerbehinderten mit einem GdB von wenigstens 50; Vorliegen einer Konkurrenzsituation der Gleichstellung angesichts der Unkündbarkeit als Beamter auf Lebenszeit

Bundessozialgericht
Urt. v. 01.03.2011, Az.: B 7 AL 6/10 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 01.03.2011
Referenz: JurionRS 2011, 16476
Aktenzeichen: B 7 AL 6/10 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Rheinland-Pfalz - 30.04.2009 - AZ: L 1 AL 72/08

SG Mainz - 30.06.2008 - AZ: S 3 AL 421/06

Fundstellen:

BSGE 108, 4 - 8

br 2012, 21-23

FA 2011, 288

info also 2011, 222

NJW 2011, 3117-3118

PersR 2011, 6

SGb 2011, 272-273

in dem Rechtsstreit

Az: B 7 AL 6/10 R

L 1 AL 72/08 (LSG Rheinland-Pfalz)

S 3 AL 421/06 (SG Mainz)

............................,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigte: .......................................,

gegen

Bundesagentur für Arbeit,

Regensburger Straße 104, 90478 Nürnberg,

Beklagte und Revisionsbeklagte.

Der 7. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 1. März 2011 durch die Richter C o s e r i u , O t h m e r und Prof. Dr. S p e l l b r i n k sowie den ehrenamtlichen Richter R a s c h e r und die ehrenamtliche Richterin Garben-Mogwitz

für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz vom 30. April 2009 aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an dieses Gericht zurückverwiesen.

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